Fackelbau 2015: Der Maulwurf

2015-fackelzug-headerEntgegen den überschwänglichen Ankündigungen aus dem Jahr 2006 vergingen doch stolze 9 Jahre, bis unser Zug das nächste Mal mit einer Großfackel durch Grevenbroich ziehen sollte. Auf der Suche nach einem Partner für die angestrebte Fackelbaugemeinschaft überredeten wir dafür die Schützenbrüder von „Feucht-Fröhlich“ dazu, anstatt des Spottlicht-Wagens gemeinsam eine Großfackel zu bauen.

Gemeinsam für den Fackelbau

So ging es im April 2015 daran, den Wagen herzurichten um sich dann – vornehmlich an Mittwochabenden – in lockerer Runde in Barthel Velders Fackelhalle der Konstruktion der Fackel zu widmen. Mit dem Maulwurf, bekannt aus der „Sendung mit der Maus“, war schnell ein Motiv gefunden, welches man dann unter Beteiligung aller konstruierte und in teils langen Abenden Stück für Stück bis zur endgültigen Fackel zusammenfügte. Jeder steuerte sein Know-How bei, wie die innovative Bewegung mittels aufgehängter Garagentorfedern oder die „Disco-Nase“.

Groß und Klein helfen beim Fackelbau 2015.

Groß und Klein helfen beim Fackelbau 2015.

Besonders erfreulich war, dass nach Ende der Stahlarbeiten, beim Bekleben und Lackieren so viele Hände – insbesondere von Zugkindern und Frauen – dabei geholfen haben; ohne euch wäre es nicht gegangen!

Das Motto zur Fackel wurde dann bei einem fröhlichen Fackelrichtfest gemeinsam gesucht – und von unseren Frauen gefunden: „Spaß im Schlossbad war einmal, jetzt sitzen wir im Grabungstal.“ thematisiert das schier endlose Drama rund um den Neubau des Schlossbades und die archäologischen Ausgrabungen auf der Baustelle.

Der Endspurt ging dann mit vereinten Kräften in Rekordzeit über die Bühne, so dass unser „Mauli“ als erste Fackel fertig war und beim offiziellen Fackelrichtfest bereits in voller Pracht strahlte.

Fazit

Unser Mauli beim Fackelzug 2015

Unser Mauli beim Fackelzug 2015

Der schlussendlich beachtliche sechste Platz in der offiziellen Wertung und die Berichterstattung in den Zeitungen, die sogar vom zweiten Platz spekulierten, spornte uns dann so richtig an! Nach den zahlreichen positiven Eindrücken und den großen Emotionen, mit einer Großfackel durch unsere festlich geschmückte Heimatstadt zu ziehen und dabei die strahlenden Gesichter sowie zurückwinkende Kinder gesehen zu haben, steht im Kreise der neuen Fackelbaufreunde schon längst eines fest:

Die Frage für 2016 ist nicht mehr ob,
sondern WAS wir bauen!