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1997-98: Das dritte Jahr

Das nächste Kapitel in der Geschichte der Bernardiner begann mit dem Eintritt von Thomas Asma, einem Neu-Bernardiner ohne Schützenerfahrung, dafür aber mit Schützentradition, da sein Vater Vorstandsmitglied im Schützenverein von Gustorf ist und dort auch schon das Amt des Schützenkönigs innehatte, überaus erfreulich für unsere Zuggemeinschaft. Mit seinem Eintritt auf der Jahreshaupt- und General(rudel)versammlung 1997/98 setzte er bereits ein Zeichen. So wuchs der "Einzugsbereich" unseres Zuges gen Süden, da Thomas aus dem schönen Gindorf stammt.

Nur wenig später, am 21. Dezember 1997, trat dann auch Mike Wreding, Neu-Bernardiner ohne Schützen- dafür aber mit Bundeswehrerfahrung nach längerer Bedenkzeit unserer Truppe bei.

Er erwies sich als willkommene Verstärkung für unser Auftreten beim Schützendreikampf, wo die Bernardiner nach leichten "Startschwierigkeiten" in diesem Jahr ihr bisher bestes Ergebnis verbuchen konnten.
Mit 157 Holz beim Kegeln, 175 bzw. 208 Ringen beim Schießen und 25 Punkten beim Torwandschießen war da das traurige Abschneiden beim BSV-Fußballturnier (0:18 Punkte, 43:3 Tore) leicht zu verkraften.

Ganz anders hingegen war es beim Königsvogelschuss am 9. Mai 1998, wo es die Bernardiner mit zwei extrem hartnäckigen Vögeln zu tun hatten. Zwar ging der erste Wettbewerb, der BernardusPokalschuss noch reibungslos über die Bühne; hier war Lars Hildebrandt mit 131 Ringen erfolgreich.

Doch sobald die Vögel aufgehangen waren, lief nichts mehr. In der gnadenlosen Hatz auf die Vögel taten sich dennoch einige Bernardiner besonders hervor:

  • Kopf: André Froitzheim
  • Linker Flügel: Jan Wosnitza
  • Schweif: Thomas Asma
  • Rechter Flügel: Franz-Josef Esser

Somit war der erste Vogel nach 252 Schuss (z)erlegt. Bereits hier kamen erste Spekulationen auf, ob vielleicht beim Bau des Vogels Gummibaum-Holz verwendet worden sei. Doch dann kam der zweite Vogel, der offensichtlich aus einer noch zäheren Sorte geschnitzt war. Nach hartem Kampf und langer Jagd gab der völlig erschöpfte Vogel erst um 21.33 Uhr auf - so wurde der siegreiche Schütze - Lars Hildebrandt im 263. Schuss nun auch noch Zugkönig 1999/2000.

Glücklicherweise hatten wir in weiser Voraussicht einen Schießstand angemietet, so dass sich dieses Mal der Schaden an Vegetation und Kugelfang in Grenzen hielt.

Nun folgte schon bald die Vorbereitung auf das Schützenfest: So fand am 13. Juni 1998 der Königsehrenabend von S.M. Daniel I. Tockhorn statt. Dies war ein besonderes Ereignis, da an diesem Abend nicht nur Daniel zum Zugkönig gekrönt wurde sondern auch sein Vater Norbert im Marinezug "Klabautermann" selbige Ehrung erhielt.

So ein fast einmaliges Ereignis musste natürlich gebührend gefeiert werden. So wurden BSV-Präsident Herbert Schikora, Vize Gerd Peters, Oberst Willi Schäfer (der leider verhindert war) und der Schützenkönig S.M. Peter III. Dr. Cremerius mit Adjudant Matthias Müsch sowie deren Frauen zu diesem denkwürdigen Abend als Ehrengäste eingeladen, der erst in den frühen Morgenstunden gegen 4.30 Uhr sein Ende fand, als der größte Teil der Beteiligten erschöpft aufgab.

Noch im selben Jahr sollte die geografische Verbreitung der Bernardiner voranschreiten, als unser Zug-Youngster André Froitzheim die heimischen Gefilde verließ und von Grevenbroich an der Erft nach Neuss-Uedesheim an den Rhein zog.

Doch nichts desto Trotz ging die Vorbereitung auf Kirmes weiter: Als "Aufwärmprogramm" marschierte ein Teil von uns (sage und schreibe drei Mann) bereits am 26. Juli 1998 beim Festumzug anlässlich des 100jährigen Jubiläums des Tambourcorps Orken mit.

Eschte Fründe

Die ultimative Vorbereitung waren allerdings die Wochen vor Kirmes, bei der alle auf ihre Kosten kamen. So zum Beispiel beim Schützenbiwak und Tags darauf beim sagenumwobenen Tanztraining für die Hofherren bei der Tanzschule Köster, wo die Grundschritte des Walzers erlernt (und umgehend wieder vergessen) wurden.

Und wegen des überragenden Kult-Charakters dieses Schützenfestes gibt es hier erstmalig eine Zugabe: den Kirmes-Review 1998!

=> Zum Kirmes-Review 1998

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Übersicht - dies sind die Jahre unserer Zugchronik
Zur Chronik: Ein Wort vorab Special: Das Kirmes-Tagebuch 2002
1995: Die Gründung Das achte Jahr: 2002-2003
Das erste Jahr: 1995-1996 Special: Das Kirmes-Tagebuch 2003
Das zweite Jahr: 1996-1997 Das neunte Jahr: 2003-2004
Das dritte Jahr: 1997-1998 Special: Das Kirmes-Tagebuch 2004
Special: Das Kirmes-Tagebuch 1998 Das zehnte Jahr: 2004-2005
Das vierte Jahr: 1998-1999 Special: Das Kirmes-Tagebuch 2005
Das fünfte Jahr: 1999-2000 Das elfte Jahr: 2005-2006
Special: Der BSV-Vogelschuss 2000 Special: Das Kirmes-Tagebuch 2006
Special: Das Kirmes-Tagebuch 2000 Das zwölfte Jahr: 2006-2007
Das sechste Jahr: 2000-2001 Special: BSV-Majestät 2007
Special: Das Kirmes-Tagebuch 2001 Special: Das Kirmes-Tagebuch 2007
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